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Kreisklasse 2: Am Ende stand es 1:1 zwischen den Lokalrivalen.

(akl) Ein bissiges Derby zwischen dem SV Geroldshausen und dem TSV Wolnzach findet am Ende keinen Sieger. Die Gäste gingen durch Kayhan Dincli per Foulelfmeter in Führung (57.), Robert Haage glich nach einer Freistoßflanke spät für den SVG aus (88.). Dass es ein Prestigeduell mit knackigen Zweikämpfen war, wunderte Geroldshausens Abteilungsleiter Florian Drexler nicht.

Er sagte: „Wenn man im Vorfeld der Partie auf seiner offiziellen Facebook-Seite den Gegner als ‚Geisenhausen-Nord‘ diffamiert, muss man sich über ein hitziges Spiel nicht wundern. Ferdinand Els hat wie schon im letzten Derby eine brutale Attacke auf seinen Gegenspieler Christian Koberowsky gestartet, das hatte mit Fußball wieder nichts zu tun. Trotz allem: Wir haben uns diesen Punkt im Derby definitiv verdient. Das war eine kämpferisch überragende Leistung der ganzen Mannschaft.“

Den Elfmeter sah Drexler als ein „Geschenk“ für Wolnzach. „Nach einem minimalen Kontakt im Strafraum sinkt der Gegenspieler wie vom Blitz getroffen zu Boden.“ Eine Viertelstunde später hätte er dann auch für seine Farben gerne einen Pfiff gehört: „Wenn man den Maßstab des Wolnzacher Elfmeters anlegt, hätte es nach einem Foul an Koberowsky auch Strafstoß geben müssen.“

Wolnzachs Trainer Andreas Wörl fasste zusammen: „Wir haben das ganze Spiel unter Kontrolle, schaffen es aber nicht, das zweite Tor nachzulegen. Wir müssen lernen, die Entscheidung zu suchen, wenn der Gegner angeschlagen ist. In einem Derby zählt der Tabellenplatz nicht, das wussten wir. So war es auch extrem schwer für uns, gegen Geroldshausen zu spielen. Wir haben es sehr gut gemacht, aber leider wieder zwei Punkte liegen gelassen. Schade.“ Hier geht es zur Fotostrecke.


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