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Kreisklasse 2: Die Partie endete 1:1, zwei Aufreger sorgten für Gesprächsstoff.

(akl) Ein turbulentes Spiel in Wolnzach fand am Ende keinen Sieger: Der TSV und der FC Rockolding trennten sich 1:1. Für Andreas Wörl fing der Nachmittag schon schlecht an: „Ich finde es eine absolute Zumutung vom Markt Wolnzach, uns auf solch einem Platz spielen zu lassen. Wir hatten bis jetzt inklusive Vorbereitung sechs Heimspiele und an keinem dieser Tage war der Rasen gemäht. So etwas geht überhaupt nicht. Vor allem ist die Verletzungsgefahr riesengroß, das ist unverantwortlich.“ Sportlich habe er sich mehr erhofft, am Ende war aber nicht mehr als der Ausgleich von Florian Waldinger aus der Distanz drin (55.). Zuvor hatte Rockoldings Spielertrainer Andrej Kubicek mit einem Sonntagsschuss das 1:0 für die Gäste besorgt (30.).

Wolnzach war nach der Pause aktiver, den letzten Schlag setzte aber der Aufsteiger. „Da hatten wir Glück“, beschreibt Wörl. „Der Schiri hat das Tor nach einem Eckball erst gegeben, aber dann wieder zurückgenommen. Nach der Regel war es richtig, denn er hat vorher schon abgepfiffen und hätte den Ball erst wieder freigeben müssen. Wenn er den Treffer gibt, dürfen wir uns aber auch nicht beschweren. Insgesamt ist mir unser krasser Leistungsabfall nicht zu erklären, von daher bin ich richtig enttäuscht.“ Auf der Gegenseite resümierte Kubicek: „Dass der Schiri das reguläre Tor in der letzten Minute nach Zurufen von gegnerischen Spielern zurückzieht, ist bitter. Aber so ist es im Fußball. Manchmal zieht man einfach den Kürzeren. Ansonsten bin ich mit der Leistung schon zufrieden. Wir haben uns viele Chancen erspielt und standen insgesamt sehr gut. Es fehlt leider das Quäntchen Glück in unseren Aktionen. Aber ich bin zuversichtlich, dass der Knoten bald platzt.“ Wolnzachs Kayhan Dincli musste in der Nachspielzeit noch mit Gelb-Rot vom Platz. 


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