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In unserer Rubrik blicken wir auf alle Aufreger des aktuellen Spiel-Geschehens.

Von Alexander Kaindl

Die Urlaubszeit sollte mittlerweile endgültig vorbei sein. Und trotzdem hat so manch eine Mannschaft mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen. Besonders hart trifft es zurzeit den BC Uttenhofen mit Verletzungen. So hart, dass die zweite Mannschaft ihr A-Klassen-Spiel am Wochenende in Reichertshausen verschieben musste – aufgrund von Spielermangel, wie Trainer Sascha Seitz bestätigte.

Wir erinnern uns: Die BCU-Reserve war als Tabellensiebter der B-Klasse in die A-Klasse gerutscht, da der Großteil der besser platzierten Kandidaten auf den Aufstieg verzichtet hatte. Auf unserem Facebook-Kanal entbrannte unter dem Beitrag zum verschobenen Spiel dann eine kleine Diskussion. Ob es denn nötig gewesen wäre, überhaupt mit der Zweiten aufzusteigen. Vielleicht hätte man ja sogar eine Mannschaft stellen können, habe dann aber nur abgesagt, weil man Angst vor einer Packung in Reichertshausen – seines Zeichens Tabellenzweiter der abgelaufenen Saison – hatte. Auf der Gegenseite wurde gefragt, was die Spielklasse mit einem angeschlagenen Kader zu tun hätte.

Ein Fünkchen Wahrheit steckt wohl in beiden Argumentationen. Die Fakten: Uttenhofens Zweite hatte beim Spiel in der Vorwoche einen 14-Mann-Kader, es gab eine 1:8-Klatsche gegen den Türk SV Pfaffenhofen. Dabei hatte man aber schon in der ersten halben Stunde drei Mal auswechseln müssen. Uttenhofens Erste, die am vergangenen Samstag im Einsatz war, hatte ebenfalls 14 Spieler zur Verfügung. Zwar greift die neue 15-Tages-Regel, mit Michael Eckerl wäre aber zumindest ein Akteur aus dem Kreisliga-Aufgebot im Sonntags-Spiel der Zweiten theoretisch einsetzbar gewesen. Eigene Meinungen zur verschobenen Partie in Reichertshausen dürfen sich nun an dieser Stelle gebildet werden.

Das große BCU-Problem kommt aber wohl erst noch: Keeper Jeremy Manhard droht nun, mit einer Fingerverletzung auszufallen. Also müsste Reserve-Torwart Robin Walther in die Erste aufrücken. Bei der Zweiten fehlt Manuel Sturm schon seit dem ersten Spieltag - wer stellt sich also am Sonntag gegen Niederlauterbach zwischen die Pfosten? Weil Walther am vergangenen Wochenende schon nach 15 Minuten in der Kreisliga eingewechselt wurde, ist er aufgrund der neuen Regelung nun ohnehin für die kommenden beiden Spiele des A-Klassen-Teams gesperrt. Er könnte also auch nicht für beide Mannschaften spielen - selbst, wenn er wollte. 

Das dezimierte Personal war am Wochenende auch andernorts ein Thema – allerdings in einer etwas anderen Form. In den 29 Spielen mit Landkreisbeteiligung ab der A-Klasse aufwärts gab es zwölf Platzverweise. Ganze drei davon kassierte der FC Tegernbach, der in der Kreisklasse schließlich der SpVgg Langenbruck unterlag. Dabei wäre man zu acht gar nicht so schlecht gewesen, das 0:2 kassierte man erst in der Schlussminute. Der Knoten des FCT bleibt also fest zugezurrt – nach sechs Spielen steht man weiterhin ohne Sieg da. Dezimiertes Personal ist aufgrund der vielen Studenten in Tegernbach aber nicht erst seit Sonntag ein Problem.

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