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A-Klasse 4: FCS setzt sich in letzter Sekunde mit 4:3 gegen den TSV durch.

(akl) An dieses Spiel wird man sich vermutlich noch Jahre erinnern. Der FC Schweitenkirchen und der TSV Reichertshausen zauberten gestern ein Spektakel auf den Platz, am Ende hatten die Gastgeber den Lucky Punch und setzten sich mit 4:3 durch. „Für den neutralen Zuschauer war das eines der geilsten Spiele überhaupt. Beide Mannschaften haben ein Feuerwerk in der Offensive abgeliefert. Defensiv war es von beiden sehr wild. Reichertshausen war von seinem kleinen Wunder nicht weit entfernt. Klasse, wie wir das Siegtor noch erzwungen haben“, sagte Schweitenkirchens Abteilungsleiter Baris Basaran.

Seine Elf ging nach zehn Sekunden in Führung, Sebastian Bauer bekam den Ball 35 Meter vor dem Tor vom Gegner in die Füße gespielt, sein Heber landete unter dem Reichertshausener Dach. Der TSV schlug sofort zurück: Abschluss Benedikt Lob, Innenpfosten, Tor (2.). Das Scheibenschießen ging weiter: Gäste-Spielertrainer Matthias Koston nickte eine Flanke von Helmut Karl zur Führung ein (16.), Bauer schlug mit einem Schlenzer zurück (24.). Die Reichertshausener hatten bei diesem Treffer Abseits reklamiert - zurecht, aber ohne Erfolg. Dann war der FCS wieder vorne, Martin Zehentmeier verwandelte nach einer tollen Vorarbeit von Simon Hauner (35), ehe Karl per Distanzschuss erfolgreich war (45.) und es mit 3:3 in die Pause ging. Nach dem Seitenwechsel mussten beide Teams dem Tempo Tribut zollen, Chancen gab es trotzdem en masse: Entweder war aber bei Simon Neubauer im Reichertshausener Kasten, seinem Pendant Christopher Poppe oder am Aluminium Endstation.

Schweitenkirchen hatte dann das Glück auf seiner Seite, Bauer war nach einem Zuspiel von Moritz Schapfl durch und schob im Nachsetzen ein (90.). TSV-Co-Trainer Max Steffen fasste zusammen: „Das Spiel war sehr ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Wenn du in Schweitenkirchen gewinnen willst, muss einfach alles passen. Du musst die richtige Einstellung haben, die passende Chancenverwertung, Glück und einen guten Schiedsrichter. Leider hat bei uns nur die Einstellung gepasst. Ein Unentschieden oder sogar mehr wäre sicher verdient gewesen. Im Fußball wird man aber eben nicht immer für seinen Aufwand belohnt.“ Hier geht es zur Fotostrecke.


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