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Bezirksliga Nord: FSV gewinnt zuhause souverän mit 3:1.

Von Alexander Kaindl

Der FSV Pfaffenhofen entscheidet auch das zweite Landkreis-Duell im neuen Jahr für sich. Nach dem 3:1-Erfolg über den SV Manching am vergangenen Wochenende gab es heute Nachmittag wieder einen 3:1-Sieg über den TSV Rohrbach. Der Aufsteiger war letztlich cleverer vor dem gegnerischen Kasten und leistete sich weniger Fehler – genau das, was den Gästen fehlte. 

In den ersten 20 Minuten passierte vor gut 400 Zuschauern wenig bis gar nichts. Pfaffenhofen hatte mehr Spielanteile, Rohrbach hatte ansatzweise gefährliche Szenen im gegnerischen Sechzehner. Einmal verpasste Thomas Schwarzmeier eine Hereingabe von Dominik Kaindl nur knapp (11.), Michael Mößnang scheiterte mit einem Schlenzer (17.). Der FSV ging dann in Führung – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Nichts: Kapitän Fabian Wagner schlug einen langen Ball nach vorne. Rohrbachs Goalie Marco Zieglmeier schaffte es, die leichte Beute vollkommen unbedrängt aus der Hand zu geben. Die darauffolgende Ecke wurde zunächst geklärt, der zweite Ball landete bei Pfaffenhofens Simon Heigl – Fabian Wagner nickte seine Flanke in die lange Ecke (22.).

Die Platzherren blieben danach eiskalt vor dem Tor, Rohrbach blieb seiner Schläfrigkeit in der Defensive treu: Ruben Popa spazierte durch die Gefahrenzone und setzte Heigl mit einem Beinschuss-Pass in Szene. Zieglmeier konnte seinen Versuch noch abwehren, Vincent van Baal drückte den Abpraller über die Linie (27.). Ausgerechnet van Baal, der in der vergangenen Saison noch das Rohrbacher Blau trug. Die Partie lieferte weiter Höhepunkte: Kaindl spielte Michael Humbach am Pfaffenhofener Elfmeterpunkt frei, der Rohrbacher Toptorjäger scheiterte aber an Max Bleisteiner (35.).

Im zweiten Durchgang gab es kaum Highlights. Pfaffenhofen verwaltete den Vorsprung clever, Rohrbach konnte nicht mehr zulegen. Auch die Hereinnahme von Oliver Duchale brachte wenig. Der FSV verpasste dann die Entscheidung mehrmals. Marco Krammel zielte zunächst zu ungenau, Daniel Schilling scheiterte nach starker Vorlage von Raphael Boser am glänzend reagierenden Zieglmeier und der Latte (79.). In der 83. Minute war es dann doch so weit: Stefan Wagner setzte sich mit einem schönen Übersteiger durch und konnte weder von Humbach noch von Mößnang gestoppt werden. Sein abgefälschter 20-Meter-Schuss senkte sich hinter Zieglmeier in die Maschen. Der TSV sorgte dann noch für Ergebniskosmetik: Humbach staubte zum 3:1 ab (91.).  

Pfaffenhofens Sportlicher Leiter Mustafa Köroglu: "Wir waren vor dem Tor cleverer und haben in den wichtigen Szenen die richtigen Entscheidungen getroffen. Der Sieg war ungefährdet und wir waren auch auch in den Zweikämpfen bissiger. Wir finden immer besser zusammen."

Rohrbachs Trainer Stefan Klos: "Natürlich war es nicht der Plan, hierher zu fahren und 1:3 zu verlieren. Die Niederlage ist aber jetzt auch kein Weltuntergang. Das Spiel ist für uns vielleicht zehn Tage zu früh gekommen. Nach der durchwachsenen Vorbereitung waren einige Spieler einfach nicht fit genug. Uns hat ein bisschen der Dampf gefehlt. Teilweise haben wir es nicht schlecht gemacht, aber wir hätten heute mehr Glück gebraucht, um etwas mitzunehmen. "

FSV Pfaffenhofen: Bleisteiner, van Baal (63. Andre), Juhra (52. Schilling), F. Wagner, Grünwald, Swierkosz, S. Wagner, Krammel, Heigl, Boser, Popa (73. Kornas).

TSV Rohrbach: Ziegelmeier, Franke, Röder, Lux, Maier, Mößnang, Kaindl, Riedl (73. Ulbricht), Schwarzmeier (62. Duchale), Schöfbeck (88. Telari), Humbach.


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