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Regionalliga Bayern: Steffen Krautschneider kommt im Sommer vom 1. FC Schweinfurt 05 zum FCP. 

(kk) 168 Regionalligaspiele absolvierte Steffen Krautschneider für den 1. FC Schweinfurt 05 bislang und erzielte dabei stolze 49 Treffer. Im Sommer beginnt für den 27-jährigen Mittelfeldspieler, der 2013 vom Würzburger FV zum früheren Zweitligisten wechselte, nun ein neues Kapitel: Er schließt sich dem FC Pipinsried an, der derzeit das Tabellenende der Regionalliga Bayern ziert. Krautschneider hat bei seinem neuen Klub einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 unterschrieben.

Krautschneider verschlägt es aus privaten Gründen nach Oberbayern, wie der Verein heute in einer offiziellen Pressemitteilung verkündet. "Meine Freundin wohnt seit einem halben Jahr in München und wir wollten wieder zusammenleben. Zum anderen möchte ich den Einstieg ins Berufsleben in Angriff nehmen. Ich bin seit zwei Jahren mit meinem BWL-Studium fertig, möchte in diesem Berufszweig Fuß fassen und nur mehr nebenbei Fußball spielen. In Pipinsried lassen sich Arbeit und Fußball gut miteinander verbinden. Zudem habe ich mich in den Gesprächen auf Anhieb sehr wohl gefühlt, was mir sehr wichtig war. Trotz der kritischen Tabellensituation wird dort gute Arbeit geleistet, denn wenn ein Dorf mit 600 Einwohnern in der Regionalliga spielt, spricht das für sich. Die Entscheidungsträger denken nach vorne, sind sehr innovativ und wollen den Verein immer besser machen. Das gefällt mir", erläutert er seine Beweggründe für den Wechsel ins Dachauer Hinterland.

Pipinsrieds Manager Roman Plesche ist happy über den geglückten Transfercoup: "Für uns ist das eine Riesengeschichte. Steffen zählt seit Jahren zu den Top-Spielern der Regionalliga Bayern und hat zudem eine tolle Mentalität. Es macht uns sehr stolz, dass sich ein Mann mit seiner Qualität für uns entschieden hat. Er wird in unseren Planungen ein absoluter Fixpunkt sein." Bevor sich Krautschneider das Trikot des FCP überstreifen wird, will er aber die Saison mit dem 1. FC Schweinfurt 05 noch zu einem versöhnlichen Ende bringen. Die vor der Saison als Meisterschaftsfavorit gehandelten Unterfranken belegen momentan nur Tabellenplatz drei.

Die Zeit beim Traditionsverein wird der Sympathieträger aber so oder so in guter Erinnerung behalten: "Ich hatte in Schweinfurt sechs tolle und erfolgreiche Jahre und durfte dort in den vergangenen beiden Spielzeiten professionell meiner Leidenschaft nachgehen. Sportlicher Höhepunkt war zweifellos die zweimalige Qualifikation für den DFB-Pokal und der Erstrundensieg gegen Zweitligist Sandhausen. Aber auch an meine Anfangsjahre bei den Schnüdel, in denen wir meist bis zum Schluss gegen den Abstieg kämpfen mussten, werde ich immer gerne zurückdenken."


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