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Der 61-Jährige bleibt über den Sommer hinaus bei der SpVgg im Amt.

Von Alexander Kaindl

„Ich betrachte meine Aufgabe in Steinkirchen noch nicht als abgeschlossen“, sagt Jochen Niemann. Grund genug für den erfahrenen Trainer, sein Engagement bei der SpVgg zu verlängern: Auch in der Saison 2019/20 steht der 61-Jährige an der Steinkirchener Seitenlinie. Das gab der Verein nun bekannt.

Zum Jahreswechsel wurde die Situation bei der SpVgg analysiert. Trainer Niemann und Abteilungsleiter Anton Treiner sehen ihre Mannschaft auf dem achten Platz. Bei elf Punkten Vorsprung auf die Abstiegszone und 15 Zählern Rückstand auf Platz zwei steht man quasi im Niemandsland. Ein bisschen mehr hätte es schon sein dürfen, wie Treiner erklärt: „Wir sind noch nicht so weit, wie wir uns vorgenommen hatten.“

Grund dafür könnten die vielen verletzungsbedingten Ausfälle sein, laut Niemann kamen in der bisherigen Saison bereits 26 Spieler zu einem Einsatz. Viel wichtiger sei für ihn und den Steinkirchener Fußballchef aber, die einzelnen Spieler besser zu machen. „Wir blicken weniger auf die Platzierung. Wichtiger ist, die Mannschaft weiterzuentwickeln“, erklärt der ehemalige Coach des FSV Pfaffenhofen.

Nach eigenen Angaben hatte Niemann zwar andere Angebote, in Steinkirchen sei er aber einfach noch nicht fertig. „Ich sehe weiterhin Potenzial. Die Trainingsbeteiligung ist für einen A-Klassisten überdurchschnittlich gut, somit kann ich als Trainer auch gut mit den Jungs arbeiten“, betont er. Treiner ergänzt: „Jochen ist fachlich und menschlich ein hervorragender Trainer. Wir sind sehr froh, dass er verlängert hat. Jeder Verein kann sich glücklich schätzen, so einen Coach zu haben.“

Steinkirchen testet an den kommenden beiden Sonntagen noch gegen den FC Böhmfeld und den TSV Au II (beide A-Klasse). Bisher hatte man noch kein einziges Vorbereitungsspiel. Am 24. März geht es dann bei Aufstiegsanwärter Schweitenkirchen wieder um Punkte.


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