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A-Klasse 4: Der 26-Jährige übernimmt im Sommer beim SVF, dabei hatte er auch noch ein anderes Angebot.

Von Alexander Kaindl

In der Rückrunde wird Andreas Thiel seine SpVgg Langenbruck noch als Kapitän in der Kreisklasse auf den Platz führen. Ab Juli übernimmt er dann als Spielertrainer beim A-Klassisten SV Fahlenbach. Im Interview mit unserer Redaktion nennt er die Gründe und erklärt den Unterschied zu seiner bisherigen Trainer-Tätigkeit im Nachwuchsbereich.

Herr Thiel: Im Sommer treten Sie Ihre erste Spielertrainer-Station. Warum haben Sie sich für den SV Fahlenbach entschieden?

Thiel: „Es gab mehrere Anfragen, Treffen gab es aber nur mit Fahlenbach und einem Kreisligisten aus dem Ingolstädter Raum. Es waren mit beiden Vereinen super Gespräche, weshalb es für mich nicht einfach war. Beide Aufgaben hatten ihren Reiz. Am Ende wurde es Fahlenbach, denn: Das Gesamtpaket hat mich überzeugt. Es besteht aus einer guten sportlichen Leitung und einer jungen Mannschaft. Und wahrscheinlich hätten es mir Daniel und Harry nach unseren stundenlangen Gesprächen nie verziehen, wenn ich abgesagt hätte (er lacht).

Mit 26 Jahren sind Sie noch sehr jung. Kommt das Spielertrainer-Amt nicht zu früh?

Thiel: „Mit 26 kann ich wenigstens noch mit den Jungs mithalten. Wer weiß, wie es mit 30 aussieht. Spaß beiseite, ich hatte eigentlich immer vor, in einem NLZ zu arbeiten, da ich einfach unglaublich gerne mit jungen Menschen zu tun habe. Aber ich musste mich entscheiden, ob ich den Schritt gleich mache und mein eigenes Fußballspielen zurückschraube oder mich nochmal im Herrenbereich beweisen möchte. Letztlich bin ich dann einfach zu sehr Fußballer, um jetzt schon damit aufzuhören.“

Bisher haben Sie schon viel Erfahrung als Jugendtrainer sammeln können. Wie unterscheidet sich diese Aufgabe von Ihrer künftigen in Fahlenbach?

Thiel: „Gerade das Thema Kommunikation und Motivation ist im Herrenbereich ein völlig anderes als in der Jugend. Auf Trainingsinhalte möchte ich jetzt gar nicht eingehen. Das würde den Rahmen wohl sprengen. Ein weiterer Unterschied ist, dass als Spielertrainer ein paar mehr Augen auf einen gerichtet sind. In diese Rolle muss man auch erstmal hineinwachsen.

Der SV Fahlenbach ist in der A-Klasse meist im Tabellen-Mittelfeld zuhause. Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

Thiel: „Darauf kann ich erst eingehen, wenn ich die Mannschaft besser kennengelernt habe. Das Wichtigste für mich ist, dass jeder Spieler gerne zum Training und zum Spiel kommt. Ich möchte, dass wir als Team funktionieren und mit Freude unserem Hobby Fußball nachgehen.“

Anmerkungen der Redaktion:

Daniel = Daniel Feierle, Sportlicher Leiter des SV Fahlenbach

Harry = Harald Hoferer, Kapitän der ersten Mannschaft des SV Fahlenbach

NLZ = Nachwuchsleistungszentrum; Talentförderung im Jugendbereich, zumeist bei Profi-Vereinen.  


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