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Kreisklasse 2: Der Stürmer übernimmt im Sommer das Amt von Michael Schrätzenstaller.

Von Alexander Kaindl

Der TSV Rohrbach II hat einen neuen Trainer gefunden: Stefan Humbach wird der Nachfolger von Michael Schrätzenstaller. Das gab Abteilungsleiter Christian Fischer bekannt. Der 37-jährige Stürmer wird die Mannschaft dann als Spielertrainer anführen, Schrätzenstaller nimmt sich dagegen eine Auszeit vom Fußball.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Rohrbachs Abteilungsleiter Christian Fischer hält es mit Johann Wolfgang von Goethe und wurde auf der Suche nach einem Nachfolger für Michael Schrätzenstaller in den eigenen Reihen fündig: Stefan Humbach wird der neue Coach der TSV-Reserve. „Wenn man schon einen Taktik-Fuchs in der Mannschaft hat, der gleichzeitig von den Mitspielern akzeptiert wird, ist das die naheliegendste Lösung“, betont Fischer. „Wir erhoffen uns, dass Stefan mit seiner Erfahrung die Motivation und den Zusammenhalt der Mannschaft weiter vorantreibt, aber auch eine gewisse Lockerheit in die Spielkultur mit einbringt. Am Ende der neuen Saison wollen wir dann im vorderen Drittel der Tabelle stehen.“

Der Angreifer hatte in Rohrbach das Kicken gelernt, nach erfolgreichen Jahren in Jetzendorf, Schweitenkirchen und Pfaffenhofen landete er vergangenen Sommer wieder bei seinem Heimat- und Herzens-Klub. Im Juli übernimmt er dann den aktuellen Kreisklassen-Siebten als Spielertrainer. „Ich habe im vergangenen halben Jahr gemerkt, dass hier etwas ganz Tolles entstanden ist. Der Zusammenhalt im gesamten Verein ist so wie er zu meiner früheren Zeit beim TSV schon einmal war“, sagt Humbach gegenüber unserer Redaktion. „Der Schrätzi hat die Mannschaft schon sehr gut geformt. Ich möchte sie weiterentwickeln und ihr durch meine Erfahrung etwas mitgeben. Darauf freue ich mich.“

Fischer hatte viel Zeit zum Suchen, schließlich kündigte Schrätzenstaller seinen Abschied bereits im vergangenen Sommer öffentlich an. Zuletzt hatte der 34-Jährige noch gesagt: „Ich merke, dass mein Akku langsam leer wird und ich denke auch, dass die Mannschaft mal wieder frischen Wind braucht. Vielleicht macht dann der ein oder andere den nächsten Schritt.“ Humbach schlägt in dieselbe Kerbe: „Ich möchte die sehr gute Arbeit meines Vorgängers natürlich weiterführen und allen voran jeden Einzelnen der jungen Kerle einen Schritt weiterbringen.“ Das Ziel sei dann klar: Der Pool, aus dem sich die Bezirksliga-Mannschaft bedienen kann, soll größer werden.

Zunächst hat Humbach aber noch etwas anderes im Sinn: den Klassenerhalt in der laufenden Saison. Erfahrung als Spielertrainer hat der langjährige Knipser schon einige sammeln können, unter anderem in Schweitenkirchen und zuletzt auch beim FSV Pfaffenhofen II. Gerade zu dieser Station lassen sich einige Parallelen feststellen: „Es ist wieder eine Zweite und es ist wieder eine sehr junge Truppe“, meint Humbach. Schrätzenstaller wolle „sicher zumindest bis Ende des Jahres“ eine Pause machen. Das private Glück und der Trainerschein sollen im Vordergrund stehen. Bis Saisonende will er aber natürlich noch das Maximum aus seiner Elf herausholen – und Humbach eine fitte Mannschaft hinterlassen.


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