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Kreisklasse 2: Der Vorletzte hat auf dem Markt zugeschlagen und namhafte Spieler verpflichtet.

Von Alexander Kaindl

Mit so einem Trio hatten wohl die wenigsten gerechnet: Der FC Tegernbach hat sich zu Weihnachten selbst drei Geschenke gemacht. Und was für welche! Abdullah Zorlu (FC Mainburg), Lucas Stamm (SG Tüßling-Teising) und Nebojsa Simatovic (FSV Pfaffenhofen) gehen künftig für den FCT auf Torejagd.

„Nach der denkbar schlechten Ausgangssituation als Vorletzter der Kreisklasse haben wir in den vergangenen Wochen versucht, Verstärkungen in der Offensive zu finden“, erklärt der Sportliche Leiter Jürgen Herodeck. „Wir haben nun eine gute Ausgangslage für den Kampf gegen den Nichtabstieg.“

Zorlu ist im Fußball-Landkreis bestens bekannt, zwischenzeitlich war er Spielertrainer des Türk SV Pfaffenhofen. In seiner damaligen Zeit kam es auch gegen den FC Tegernbach zur ein oder anderen Partie, an die man sich noch erinnern könnte. Nun schließt sich der Stürmer der Elf von Trainer Hans Burghard an. In Mainburg, gecoacht vom ehemaligen Geroldshausener Naim Vitija, kam er in der Hinrunde auf elf Einsätze und einen Treffer. Herodeck berichtet: „Weil er jetzt nochmal Vater geworden ist, waren seine Einsatzzeiten zuletzt relativ kurz. Wir wissen aber um seine Qualitäten in der Offensive und freuen uns deshalb sehr auf ihn.“

Stamm erzielte in der bisherigen Saison zwei Tore in zehn Spielen für Tüßling-Teising, dem Tabellenvierten der Kreisliga Inn/Salzach. Der 29-jährige Mittelfeldspieler hat namhafte Vereine wie den TSV Ampfing und den FC Töging in seiner Vita, wo er bereits Bezirks- und Bezirksoberliga-Erfahrung sammeln konnte. Mittlerweile wohnt er berufsbedingt in der Nähe von Tegernbach, so kam der Kontakt zum FC schnell zustande. Herodeck sieht in ihm auch einen Kandidaten, der zukünftig im Verein Verantwortung übernehmen könnte.

Eine Tor-Garantie bringt Simatovic mit sich. Der bullige Mittelstürmer erzielte seine Treffer zuletzt in der Kreisstadt – erst für den MTV, dann für die Zweite des FSV. Bis zur Winterpause knipste er in acht Spielen zehn Mal in der A-Klasse. Statistiken, die den Tegernbachern Hoffnung machen, denn: Mit 15 Toren haben sie die derzeit zweitschlechteste Offensive der Liga.

Herodeck ergänzt: „Nur geschlossene Mannschaftsleistungen mit den bisherigen und den neuen Kräften können zum Erfolg führen. Da kann sich keiner herausnehmen. Jeder Spieler muss von der ersten bis zur letzen Sekunde alles geben, um den Verein vor dem Nichtabstieg zu retten. Unser Trainer Hans Burghard wird die Mannschaft vor Weihnachten nochmals einschwören, damit alle wissen, wie spät es ist: Fünf vor Zwölf.“


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