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Kreisklasse 2: Zur Winterpause ist man Dritter, dem Coach bereitet allerdings das zum Teil fehlende Personal Kopfschmerzen.

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Der TSV Wolnzach.

Platz drei in der Kreisklasse – so gut stand der TSV Wolnzach Jahre nicht mehr da. Rückkehrer Andreas Wörl machte es möglich, der Coach formte die Rot-Weißen wieder zu einer Einheit. „Aus dem Umfeld habe ich von vielen gehört, dass das in Wahrheit die größte Leistung war“, erklärt der Trainer. Nun – 13 Spiele in Folge ohne Niederlage sind aber auch nicht schlecht. Zu Saisonbeginn ging Wolnzach noch gegen Fatih Ingolstadt und Karlskron leer aus, danach startete die Serie: Sechs Siege und sieben Unentschieden hievten den TSV auf jenen dritten Platz.

Für ganz oben wird es wohl nicht reichen, sechs Punkte beträgt der Rückstand auf den zweiten Rang. Außerdem hat man in Wolnzach mit großem Spielermangel zu kämpfen. „Ich bin stolz darauf, wie die Jungs zusammenhalten. Aber unser Kader ist nicht nur klein. Er ist extremst klein“, sagt Wörl. Er musste zur Winterpause nun auch noch Keeper Alexander Deuschle (Niederlauterbach) und Stürmer Philip Steiner (Rohrbach) aus seinem Spieler-Pool streichen.

Immerhin: Adrian Rieß ist nach seinem USA-Aufenthalt für die Frühjahrsrunde wieder eine Option. Ansonsten bleibt der Kader unverändert. Wörl will trotzdem das Maximale herausholen – dazu gehört eine ordentliche Vorbereitung. „Wir müssen an unseren individuellen Fehlern arbeiten. 90 Prozent unserer Gegentore waren Geschenke an den Gegner. Das darf uns nicht mehr passieren“, betont er.


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