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Kreisklasse 2: Der Aufsteiger hofft auf den Klassenerhalt, muss zu Beginn der Frühjahrsrunde aber auf seinen Coach verzichten. 

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Der FC Rockolding.

Der FC Rockolding schlägt sich wacker in der Kreisklasse. Zur Winterpause steht der Aufsteiger auf dem ersten Abstiegs-Relegationsplatz, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt einen Punkt. Es wird wohl bis zum Schluss spannend bleiben. Spielertrainer Andrej Kubicek war schon klar, dass es keine einfache Saison werden würde. Deshalb habe man sich auch ordentlich verstärkt. „Trotzdem war die Vorrunde rein sportlich gesehen nicht zufriedenstellend“, sagt er.

Zu viele Punkte seien unnötig liegen gelassen worden, zu selten seien die Grün-Weißen an ihr Leistungsmaximum gegangen. „Da spürt man natürlich extrem das Fehlen von Sebastian Rößiger und Andreas Rieß. Das sind Typen, die immer 150 Prozent geben. Sie wären die perfekte Ergänzung zu unseren Wilden vorne drin gewesen“, erklärt der Coach. Beide fielen allerdings verletzt aus, auch Stefan Fischer musste lange Zeit passen. So war man in der Defensive immer wieder zu Umstellungen gezwungen. Das Ergebnis: Die löchrigste Hintermannschaft der Liga.

„Positiv ist aber, dass wir einen enormen Torhunger haben und sehr offensiv spielen“, lobt Kubicek. In der Tat stellt man die beste Offensive der vier hinteren Mannschaften – eine gute Grundlage für den Klassenerhalt? „Ja“, meint der Trainer. „Die Hauptaufgabe wird es jetzt sein, die Mannschaft zu einer Kampftruppe zu formen, ohne die spielerische Qualität zu verlieren.“ Allerdings wird der FCR mit einer schweren Hypothek in das neue Jahr starten. Kubicek sah in der letzten Partie gegen Karlshuld Rot – und wird vier Spiele fehlen.


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