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Kreisklasse 2: Der Coach geht im Sommer, seine Nachfolge ist bereits geklärt. In der Rückrunde hat man dann noch ein gemeinsames Ziel.

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Die SpVgg Langenbruck.

Unspektakulär, sachlich und schnell: Die SpVgg Langenbruck hat die Trainerfrage in einer solchen Art und Weise beantwortet, wie man sich das vermutlich bei vielen anderen Klubs auch vorstellt. Am 14. November war bekannt geworden, dass Spielertrainer Patrick Spieler sein Amt im Sommer niederlegt. Schon am 4. Dezember meldeten die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Lorenz Weingartner dann Vollzug und stellten den Nachfolger vor: Der bisherige Co-Trainer Patrick Diller übernimmt als Coach, unterstützt wird er von Mittelfeldspieler Tobias Schnepf als Assistent. Eine interne Lösung – ligenunabhängig.

Diesen Zusatz muss man erwähnen, weil Langenbruck zur Winterpause in akuter Abstiegsgefahr schwebt. Derzeit ist die SpVgg Drittletzter in der Kreisklasse 2 und steht mit vier Punkten Rückstand auf das rettende Ufer auf dem zweiten Abstiegs-Relegationsplatz. Spieler kennt die Gründe für die fehlenden Zähler. „Wir haben ohnehin einen dünnen Kader und hatten dann leider noch viele Langzeitverletzte“, erklärt er. Vor allem die Ausfälle der Leistungsträger Michael Schmidmeir und Thomas Dauer trafen Langenbruck hart, hinzu kamen in der Folge dann noch Michael Schretzlmeier und Matthias Kothmeier.

Auch Keeper Diller fehlte, weshalb Stürmer Michael Fahn teilweise das Tor hütete. „Ausrede soll und darf das aber keine sein“, macht Spieler klar. Fast in jeder Partie habe seine junge Elf gut mitgehalten, am Ende waren es individuelle Fehler, die die Langenbrucker ins Hintertreffen brachten. Um die Wende noch zu schaffen, hofft der Coach in seinem letzten halben Jahr nun auf mehr Konstanz. „Wir haben immer zehn bis zwanzig Minuten drin, in denen wir das Spiel verschenken. Außerdem müssen wir unsere Chancen besser verwerten und aggressiver in den Zweikämpfen sein“, betont er.


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