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Kreisklasse 2: Die Stadel-Elf steht zur Winterpause nur einem Punkt über dem Strich. 

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Der TSV Reichertshofen.

Die bisherige Saison des TSV Reichertshofen ist schon ein wenig kurios. Der Start, der war gut: Aus vier Spielen holte man neun Punkte. Für die gleiche Ausbeute benötigte man in der Folge schließlich ganze elf Partien, zwischenzeitlich blieb man sieben Begegnungen ohne Sieg. In dieser Phase gelang dem TSV das unfassbare Kunststück, fünf Mal in Folge Unentschieden zu spielen. Reichertshofen reicht’s mit den Remis. Aber reicht’s auch zum Klassenerhalt?

„Das ist nach wie vor unser großes Ziel“, sagt Spielertrainer Thomas Stadel. „Dafür werden wir in der Vorbereitung hart arbeiten und dann wieder voll angreifen.“ Bis dahin dürfte sich auch das gelb-blaue Lazarett gelichtet haben – Stadel hatte die komplette Hinrunde mit diversen Ausfällen zu kämpfen. Genau das sei der Grund gewesen, warum die Ergebnisse ausblieben. „Mehr war einfach nicht möglich“, muss der Stürmer einräumen. „Ich muss aber auch jedem einzelnen Spieler ein Kompliment machen. Manche haben Woche für Woche auf die Zähne gebissen und trotz Verletzung gespielt.“

Reichertshofen hat als Neunter derzeit einen Punkt Vorsprung auf den ersten Abstiegs-Relegationsplatz. Wie schon in den Vorjahren, das betont Stadel, könne in dieser Liga Jeder Jeden schlagen. Verschlafen darf der TSV den Wiederbeginn nicht – mit Rockolding und Langenbruck warten ausgerechnet die beiden derzeitigen Releganten in den ersten Pflichtspielen des neuen Jahres. Ob Stadel über die Saison hinaus an der Paar bleibt, ist noch nicht fix. Die Chancen stünden aber gut: „Ich werde voraussichtlich auch in der nächsten Saison hier Trainer sein“, meint er.


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