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Kreisklasse 2: Die Ingolstädter sind aktuell Zweiter und hoffen auf den Aufstieg.

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Der SV Hundszell. 

Karlshuld und Hundszell – nahezu alle Experten aus der Region hatten vor dieser Saison diese zwei Mannschaften genannt, wenn es um die Frage nach den großen Aufstiegskandidaten ging. Zur Winterpause trifft die Vorhersage zu: Das Duo führt die Liga mit einem ordentlichen Punktepolster an. Personell steckt in beiden Kadern schon einiges an Kreisliga-Qualität, mit dem Personal hatte man beim SVH zu Beginn dieser Spielzeit aber trotzdem zu kämpfen. Spielertrainer Martin Groh erklärt: „Dass wir allein vier verschiedene Keeper und auch noch zwei Feldspieler als Torwart einsetzen mussten, war sehr schwer zu kompensieren. Uns ist einer nach dem anderen ausgefallen.“

Hinzu kamen weitere schwere Verletzungen, vor allem der Ausfall von Co-Trainer Dominik Berchermeier schmerzte. Dennoch haben sich die Hundszeller sehr ordentlich verkauft. Es gab nur ein Problem: Eben jener SV Karlshuld. Beide Spiele hat der SVH gegen den großen Kontrahenten verloren, ansonsten gab es neun Siege und vier Remis. So belegt man derzeit Platz zwei mit sechs Punkten Vorsprung auf den Drittplatzierten aus Wolnzach, Karlshuld hat drei Zähler mehr als die Groh-Elf und ist Erster.

Den Titel hat man also nicht mehr in eigener Hand. Trotzdem wolle man seine Hausaufgaben machen – um dann da zu sein, falls Karlshuld patzt. „Man merkt in der Mannschaft, dass jeder Einzelne will. Das ist positiv“, betont Groh. Ob er selbst noch ein Jahr dranhängt, ist unklar. Noch sei der Verein nicht auf den Toptorjäger (14 Treffer) zugekommen. Auch hinter dem Personal steht noch ein Fragezeichen. „Es könnte sein, dass wir im Winter noch ein, zwei Spieler dazu bekommen“, sagt Groh. Für das große Ziel Kreisliga schaden Verstärkungen sicher nicht.


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