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Kreisklasse 2: Patrick Diller übernimmt im Sommer als Spielertrainer, Tobias Schnepf steht ihm als Assistent zur Seite. 

Von Alexander Kaindl

Die SpVgg Langenbruck hat ein neues Trainergespann gefunden: Nachdem Spielertrainer Patrick Spieler vor wenigen Wochen seinen Abschied angekündigt hatte, präsentiert der Verein nun seine Nachfolger: Patrick Diller und Tobias Schnepf.

Diller (26) ist Keeper bei der SpVgg und wird Spieler bis zum Saisonende noch als Co-Trainer zur Seite stehen, ehe er dann selbst zum Chef aufsteigt. Schnepf (31) ist im Mittelfeld zuhause und dürfte vielen noch aus seiner Zeit in Engelbrechtsmünster bekannt sein, wo er als Spielertrainer 2015 den Aufstieg in die A-Klasse schaffte. Aufstieg ist ein gutes Stichwort, denn: Diller und Schnepf gehörten im Sommer 2017 zur Langenbrucker Meister-Mannschaft, seitdem kickt die SpVgg in der Kreisklasse. Abteilungsleiter Lorenz Weingartner erklärt: „Wir versprechen uns viel von diesem neuen Duo. Sie kennen die Mannschaft und die Mannschaft kennt sie, von daher sollte es keine Startschwierigkeiten geben. Wir sind sehr froh, dass die beiden die Aufgabe übernehmen und hoffen, dass es bei uns nahtlos weitergeht.“

Fußball-Sachverstand bringen beide mit – Diller stand in Hirschaid und Schweinfurt schon in der Bezirks- und Landesliga zwischen den Pfosten. Außerdem besitzt er die B-Lizenz. Schnepf ist Inhaber der DFB-Elite-Jugend-Lizenz und ist beim DFB-Stützpunkt in Rohrbach aktiv. Die Idee, auf Spieler mit Stallgeruch zu setzen, kam laut Weingartner aus dem eigenen Vereinsumfeld, auch die Mannschaft sei involviert gewesen. Der Spartenchef hofft, dass die SpVgg in der Rückrunde nochmal Gas gibt: „Der Klassenerhalt ist natürlich das große Ziel“, sagt er. Derzeit belegt Langenbruck den zweiten Abstiegs-Relegationsplatz, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt vier Punkte. Diller selbst unterstreicht: „Natürlich würden wir die Mannschaft auch bei einem Abstieg übernehmen, da Langenbruck mehr als nur ein Verein für uns beide ist.“

Der Keeper freut sich auf die neue Herausforderung und auf die Zusammenarbeit mit seinem Kumpel Schnepf. „Tobi kenne ich nun schon seit etwa drei Jahren und wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden. Inzwischen sind wir beste Freunde. Es harmoniert einfach hervorragend zwischen uns und wir hatten bereits vor einem Jahr den Gedanken, zusammen irgendwann eine Mannschaft zu übernehmen.“ Da kam das Angebot der SpVgg natürlich ideal, schließlich hatte sich Diller im vergangenen Jahr die B-Lizenz erarbeitet. „Nach meinem ersten Jahr als Co-Trainer war für mich klar, dass ich langfristig auch als Trainer agieren möchte“, fügt er an. „Mir macht es einfach Spaß, meine Ideen umzusetzen und jeden Einzelnen einen Schritt weiter zu bringen. Gerade bei einer jungen Mannschaft, wie wir es sind.“

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