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Die Gruppe blickte bei ihrer Adventfeier auf das Jahr zurück und freute sich über einen Ehrengast.

(kk) Die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen hatte zu ihrer Adventfeier heuer einen außergewöhnlichen Gast: Ehren-Bezirks-Schiedsrichterobmann Max Klauser. Der langjährige Bundesliga-Referee war nach seiner aktiven Karriere als sogenannter BSO über 28 Jahre hinweg der höchste Repräsentant des Schiedsrichterwesens in Oberbayern und wurde bei seiner Verabschiedung im Jahr 2010 zum Ehren-Bezirks-Schiedsrichterobmann ernannt. In seinem Grußwort stellte er seine tiefe Verbundenheit zur Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen und lebhafte Erinnerungen in den Vordergrund.

Gruppenschiedsrichterobmann Wolfgang Inderwies freute sich über 100 Gäste im V-Heim Schweitenkirchen, darunter Ehren-Kreisspielleiter und Ehrenmitglied Gustl Gahbauer, Ehren-Kreisvorsitzender Horst Kaindl, Ehren-Kreis-Schiedsrichterobmann Willi Schneider, Ehren- Schiedsrichterobmann Albert Schnell, Kreisspielleiter Ludwig Schmidt, Kreis-Schiedsrichterobmann Hans Kroll sowie die Ehrenmitglieder Helmut Langer und Xaver Deisenbeck. In seiner Begrüßungsrede blickte Inderwies auf das Jahr 2018 zurück und thematisierte vor allem den enormen Zulauf von 45 Schiedsrichterneulingen: „Ohne die engagierte Mithilfe vieler bewährter Schiedsrichterkameraden wäre es nicht gelungen, jeden Neuling in seinen ersten drei Spielen zu begleiten und diese Kameraden so gut zu integrieren, dass noch alle mit an Bord sind.“

Rhetorisch brillant wie eh und je wartete Ehren-Bezirks-Schiedsrichterobmann Max Klauser mit einer Hommage auf die Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen auf.

Inderwies zollte nicht nur den Funktionären im Pfaffenhofener Schiedsrichterausschuss, sondern allen engagierten Unparteiischen ein großes Lob. Er verband außerdem sein Verhältnis zu Klauser mit den Attributen Wertschätzung, Verlässlichkeit und Verbundenheit über viele Jahrzehnte hinweg und bezeichnete den Besuch des Ehren- Bezirks-Schiedsrichterobmanns als Festtag für die Pfaffenhofener Schiris. Außerdem gedachten die Unparteiischen auch ihrer verstorbenen Kameraden, im Jahr 2018 waren dies Josef Pflügler (TSV Wolnzach) und Ehrenmitglied Max Kronnenthaler (FSV Pfaffenhofen).

Etliche Schiedsrichterkameraden erhielten dann verschiedene Auszeichnungen für langjährige Treue oder besondere Leistungen: Ehrenmitglied Xaver Deisenbeck (SpVgg Steinkirchen) ist bereits seit 50 Jahren den Pfaffenhofener Schiedsrichtern verbunden, er wurde mit der Verbands-Ehrenmedaille in Gold ausgezeichnet. Die Verbands-Ehrenmedaille in Silber erhielten Sebastian und Werner Elfinger (beide FSV Pfaffenhofen) für 40-jährige Mitgliedschaft. Weiterhin gab es die Ehrennadel des Bezirkes Oberbayern (25 Jahre) für Reinhard Volnhals (VfB Pörnbach) und Max Wirler (TSV Wolnzach), das BFV-Verbandsehrenzeichen in Silber (20 Jahre) für Gerhard Denk (TSV Reichertshausen), Stefan Klos (TSV Rohrbach) und Andreas Leisch (SV Ilmmünster) sowie die silberne Ehrennadel der Gruppe Pfaffenhofen (15 Jahre) für Christian Stangenberg (TSV Wolnzach), Fabian Wildmoser und Stephan Muck (beide FC Schweitenkirchen), Thomas Färber (TSV Jetzendorf) und Thomas Weiß (SV Fahlenbach). René Ranft (TSV Jetzendorf) wurde für 500 Spielleitungen insgesamt und als „Spielekönig“ des Jahres 2018 mit 85 Einsätzen geehrt, Schiedsrichterneuling Wolfgang Minzenbach (TSV Wolnzach) erhielt für herausragendes Engagement die „Goldene Pfeife“.

90 Jahre Schiedsrichterzugehörigkeit: Werner Elfinger (FSV Pfaffenhofen, links) gehört der Schiedsrichtergruppe Pfaffenhofen seit 40 Jahren an und schaffte es in seiner aktiven Zeit bis zur Landesliga, Ehrenmitglied Xaver Deisenbeck (SpVgg Steinkirchen, rechts) ist den Schiris sogar seit 50 Jahren treu.


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