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Kreisliga 1: Die Birkenpark-Kicker sind weiterhin auf Trainer-Suche. Im neuen Jahr soll es dann wieder bergauf gehen.

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Der TSV Baar-Ebenhausen.

So hat man sich die Hinrunde beim TSV Baar-Ebenhausen sicher nicht vorgestellt: Spielertrainer Robert Lang blieb nur kurz – wie die Verantwortlichen um Abteilungsleiter Jürgen Mayer vor zwei Wochen bestätigten, haben sich die Wege getrennt. Lang war erst im Sommer als neuer Coach vorgestellt worden. Die Kicker aus dem Birkenpark stehen zurzeit auf einem Abstiegs-Relegationsplatz, der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt einen Punkt. „Wir haben eigentlich stark angefangen“, blickt Mayer zurück. „Nach dem guten Start haben wir uns schon in Richtung oberes Drittel orientiert. Dann kamen aber eben die zehn Spiele.“

Nach dem 3:0-Erfolg über Croatia Großmehring am fünften Spieltag gab es für den TSV nicht mehr viel zu holen – zehn Spiele hintereinander ging man nicht als Sieger vom Platz. Richtig kassiert haben die Baar-Ebenhausener nur beim 0:4 gegen Hepberg – ansonsten war es knapp. Unvergessen ist die späte 0:1-Heimpleite gegen Sandersdorf, als Baar einen Elfmeter und weitere beste Gelegenheiten verballerte und kurz vor Schluss bestraft wurde.

Doch natürlich geht es noch schlimmer: Beim Paartal-Derby in Hohenwart führte die Lang-Elf lange, kassierte in der Nachspielzeit aber eines der bittersten Gegentore der jüngeren Vereinsgeschichte. Der Stachel sitzt nach wie vor tief – Mayer möchte eigentlich gar nicht mehr an das Torwart-Tor von Alexander Bäuerle denken. „Diese Szene war das Sinnbild für die ganze Vorrunde“, sagt er. Und das Ende für Lang. Gerüchte, wer den TSV nun übernehmen könnte, gebe es laut Mayer viele. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen.

„Stand jetzt gibt es nichts zu verkünden“, sagt der Fußball-Chef. Vielleicht gelingt es ihm und Sportdirektor Thomas Wachs aber, bis zur Weihnachtsfeier am 8. Dezember den Neuen aus dem Hut zu zaubern. Neu ist ein gutes Stichwort, denn: Zur Frühjahrs-Runde hofft man in Baar-Ebenhausen auf einige Rückkehrer. Kapitän Lucas Olbrich, Manuel Steiniger (der aufgrund einer Knochenheilstörung nun erneut operiert wird, aber bis März fit sein soll), Daniel Kastl und Arnold Waal wollen nach ihren Verletzungen wieder angreifen. 

Auch Co-Trainer Ferdinand Heissler wäre nach seiner Schambeinentzündung wieder bereit – wenn er bleibt. Erfahrung, die der TSV gebrauchen kann. Denn laut Mayer war der Schnitt bei den Feldspielern in der Hinrunde bei etwa 21 Jahren. „Die Rückkehrer werden uns sicher helfen. Wir sind unter Zugzwang. Aber ich glaube, dass wir uns stabilisieren werden, wenn die Trainerfrage geklärt ist“, betont er.


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