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Kreisliga 2: Die Schwarz-Gelben punkten gegen Spitzenteams, lassen gegen Kellerkinder aber Zähler liegen. Coach Testera verlängert.

Von Alexander Kaindl

Alle Mannschaften aus dem Fußball-Landkreis haben sich in die Winterpause verabschiedet. Die Verantwortlichen blicken auf die ersten Monate der neuen Saison zurück und analysieren das aktuelle sportliche Geschehen. Heute: Der ST Scheyern.

Mit einer 0:5-Packung geht der ST Scheyern in die Winterpause. Achter ist man nach der Watschn in Lengdorf, der Vorsprung auf die Abstiegs-Relegationsplätze beträgt gerade einmal zwei Punkte. Trainer Philipp Testera würde lügen, wenn er mit diesem Ergebnis zufrieden wäre. „Wir haben zum Ende hin leider wieder deutlich nachgelassen. So bleibt es spannend. Viele Mannschaften sind wahnsinnig eng beinander, in der Liga kann an jedem Spieltag alles passieren. Ich hoffe, wir haben verstanden, dass wir nach der Winterpause sofort da sein müssen.“

Zu Saisonbeginn klappte das recht gut. Zwar hatte man nach einigen Abgängen einen Umbruch zu bewältigen, langjährige Stützen wie Raphael Boser oder Nico Seepe standen plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Sieben Punkte aus drei Spielen waren aber trotzdem ein vielversprechender Start. Immer wieder auffällig: War der STS gegen starke Mannschaften gefordert, lieferte man Glanzleistungen ab. So auch gegen Palzing und Moosburg, gegen das damalige Spitzenduo holte die Testera-Elf vier Punkte. Das Positive ist aber gleichzeitig das Negative an dieser Saison – die Anpassungsfähigkeit ist auch in die andere Richtung möglich.

So gesehen beim 2:3 in Wörth. Der Coach sah einen Scheyrer „Arroganz-Anfall“, der dem bis dato punktlosen Schlusslicht den ersten Dreier bescherte. Testera hofft, dass sich solche Auftritte nicht wiederholen – schließlich gehen solche Spiele auch an die Substanz eines Trainers. Und der 37-Jährige wird noch Kraft brauchen, denn er bleibt auch in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie des ST Scheyern. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir ein weiteres Jahr gemeinsam weiter machen“, erklärt Testera.


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