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A-Klasse 4: Der Coach reagiert damit auf seine berufliche Situation. Seine sportliche Zukunft ist vollkommen offen.

Von Alexander Kaindl

Das Kapitel „Spielertrainer in Fahlenbach“ ist für Josef Blumenfelder nach zwei Jahren beendet. Der Mittelfeldspieler hat angekündigt, nach dieser Saison nicht mehr als Coach zur Verfügung zu stehen. „Das stand leider schon sehr früh fest. Grund dafür ist meine berufliche Situation, die es zeitlich einfach nicht mehr zulässt“, erklärt der Mittelfeldspieler im Gespräch mit unserer Zeitung.

Blumenfelder ist im Finanzsektor tätig, lange Arbeitszeiten sind an der Tagesordnung. Daniel Feierle, Sportlicher Leiter beim SVF, ergänzt: „Er bekommt neue Aufgaben und ist häufiger auf Dienstreise. Deshalb kann er das Amt nicht mehr so wie bisher ausführen. Wir wussten aber bereits frühzeitig Bescheid.“ Der Verein ist aktuell auf der Suche nach einem Nachfolger, Feierle gibt dazu aber keine Wasserstands-Meldungen ab.

Kurios: Der Klub hatte fast auf den Tag genau vor zwei Jahren verkündet, dass Blumenfelder beim SVF anheuert. Wie es für ihn nun weitergeht, ist unklar. Der 28-Jährige hatte in Fahlenbach seine erste Spielertrainer-Station angetreten. Er könne sich auch einen Verbleib als Spieler beim A-Klassisten vorstellen. „Es ist aber auch möglich, dass ich komplett mit dem Fußball aufhöre. Das hängt alles von der beruflichen Situation ab. Grundsätzlich lasse ich mir aber erstmal alle Optionen offen“, unterstreicht der ehemalige Pfaffenhofener.

Nachdem der SVF in den Vorjahren den Klassenerhalt mehrmals auf den letzten Drücker gesichert hatte, marschierte man in der abgelaufenen Spielzeit als Tabellenachter relativ entspannt über die Ziellinie. Das ist auch für diese Runde das Ziel, derzeit stehen die Schwarz-Weißen als Zehnter sechs Punkte über dem Strich. Blumenfelder betont: „Ich bin mir sicher, dass mein Nachfolger viel Spaß und vor allem Erfolg mit dem Team haben wird. Es gibt sehr viele junge Spieler mit großem Potenzial. Sie werden in den kommenden Jahren definitiv den nächsten Schritt machen. Ich kann mit gutem Gewissen sagen: Meine Zeit in Fahlenbach war ohne Einschränkungen positiv.“


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