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Kreisklasse 2: Der 29-Jährige kann sich im Anschluss viele Optionen vorstellen - auch ein Verbleib ist denkbar.

Von Alexander Kaindl

Nach drei Jahren ist Schluss: Patrick Spieler steht der SpVgg Langenbruck ab Juni 2019 nicht mehr als Spielertrainer zur Verfügung. Das bestätigte der Verein gegenüber unserer Redaktion. Abteilungsleiter Lorenz Weingartner erklärt: „Es war eine sehr erfolgreiche Zeit mit Patrick. Er hat als Trainer und als Mensch überzeugt. Wir können nur das Beste von ihm sagen und uns für seine gute Arbeit bedanken. Nach drei Jahren ist es aber eben so, dass ein frischer Wind für beide Seiten nicht schlecht ist.“

Der Mittelfeldspieler kam im Sommer 2016 vom Kreisligisten SV Karlskron zum damaligen A-Klassisten. Spieler führte Langenbruck auf Anhieb zur Meisterschaft, in der vergangenen Saison schaffte er dann den Ligaverbleib in der Kreisklasse mit der SpVgg. Derzeit könnte es besser laufen, Langenbruck belegt den zweiten Abstiegs-Relegationsplatz – viele verletzungsbedingte Ausfälle machten es den Rot-Schwarzen schwer. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt allerdings nur drei Punkte. „Wir wollen natürlich versuchen, zusammen mit Patrick noch den Klassenerhalt zu schaffen“, meint Weingartner.

Das ist auch Spielers Ziel. Der ehemalige Bezirksliga-Kicker des TSV Jetzendorf betont, dass die Trennung nicht aufgrund der sportlichen Situation erfolgt: „Es wäre auch Schluss gewesen, wenn wir jetzt Dritter wären. Drei Jahre sind einfach so eine magische Grenze. In den Gesprächen, die wir in den vergangenen Wochen geführt haben, hat sich eben herauskristallisiert, dass wir nicht zusammen weitermachen.“ Der 29-Jährige will dem Fußball auf jeden Fall erhalten bleiben, sogar ein Verbleib in Langenbruck wäre für ihn denkbar – aber eben nicht mehr als Coach. Bei einem attraktiven Angebot als Co oder als Chef bei einem anderen Klub dürfte der Baar-Ebenhausener aber schwach werden. „Ich kann mir viele Optionen vorstellen“, unterstreicht er.  

Apropos Co-Trainer: Spielers rechte Hand bei der SpVgg war Patrick Diller. „Wir würden uns natürlich wünschen, dass er bleibt. Aber es ist noch keine Entscheidung gefallen“, berichtet Weingartner. Zusammen mit seinem Stellvertreter Wolfgang Sander wird er sich in den kommenden Wochen nach einem Nachfolger umsehen. Das Profil ist klar: Langenbruck wünscht sich wieder einen Spielertrainer. „Damit haben wir in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. Aber es ist natürlich nicht auszuschließen, dass es vielleicht doch ein klassischer Trainer wird“, ergänzt der Fußball-Chef.

Spieler hat das letzte Wort: „Ich bin der SpVgg sehr dankbar, dass sie es mir ermöglicht hat, ins Trainergeschäft einzusteigen. Auch bei der Mannschaft möchte ich mich bedanken. Die Jungs waren immer für etwas Neues offen. Zusammen wollen wir jetzt noch den Klassenerhalt schaffen.“


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