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Bezirksliga Nord: FSV unterliegt zuhause mit 0:3.

Von Alexander Kaindl

Nach sieben ungeschlagenen Spielen in Folge steht der FSV Pfaffenhofen heute erstmals wieder mit leeren Händen da. Zuhause setzte es eine 0:3-Pleite gegen den FC Finsing. Spielertrainer Stefan Wagner hatte nach der Partie eine simple Erklärung für die Niederlage: „Wir haben einfach unsere Chancen nicht genutzt. Größere Möglichkeiten kannst du nicht haben, da waren sechs oder sieben Riesendinger dabei.“

Wie es im Fußball dann eben so ist: Wer nicht trifft, wird bestraft: So markierte Fabian Kövener das 1:0 für den Gast, als der Ball nach einer Ecke durchrutschte und er abstauben konnte (19.). Die Pfaffenhofener gingen dagegen während der kompletten 90 Minuten fahrlässig mit ihren Chancen um. Simon Heigl und Raphael Boser hatten vier der von Wagner angesprochenen „Tausendprozentigen“, Ruben Popa und Julian Kornas schossen ebenfalls Fahrkarten.

So durfte Finsing wieder jubeln: Christian Rickhoff war nach einer Flanke zur Stelle und sorgte für das 2:0 (66.). „Vielleicht war es davor sogar Abseits“, meinte Wagner. Spielerisch sah er ein ausgeglichenes Duell, der Ballbesitz sei gleich verteilt gewesen. Die Tore aber eben nicht – Valentin Bachmeier schlenzte nach 70 Minuten die Entscheidung herbei. Max Bleisteiner, der für Matthias Zörntlein wieder zwischen die Pfosten gerückt war, hatte keine Chance. 

„Uns wirft diese Niederlage jetzt nicht um“, erklärte Wagner. „Wir müssen einfach in der nächsten Woche wieder den Torhunger entwickeln.“ Am Samstag ist der Aufsteiger beim FC Erding gefordert, danach geht es in die Winterpause. Mit einem Dreier könnte man den Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf bis zu 13 Punkte erhöhen. Derzeit steht der FSV mit 25 Punkten auf Platz neun.


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