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Scheyerns Abwehrchef ebente den Weg zum 3:2-Sieg über den TSV Baar-Ebenhausen II.

Von Alexander Kaindl

Eigentlich ist das Tore verhindern die Spezialdisziplin von Christian Wirsching. Am Samstag war er aber auch im gegnerischen Strafraum zur Stelle und brachte seinen ST Scheyern II in Baar-Ebenhausen zurück ins Spiel. Nach einem 0:2-Rückstand war er zwei Mal erfolgreich und bereitete den Siegtreffer auch noch vor – damit ist der 25-Jährige der Held vom Feld des zwölften Spieltages.

„Wir hatten am Samstag schon spekuliert, dass meine Chancen ganz gut stehen würden. Trotzdem bin ich jetzt ein bisschen überrascht“, sagte Wirsching mit einem Grinsen, als er die frohe Kunde unserer Redaktion erhielt. Der Scheyrer Linksfuß hat sich die Krone an diesem Wochenende aber redlich verdient, schließlich hatte es die STS-Reserve ihm zu verdanken, dass man am Ende doch noch drei Punkte aus dem Baar-Ebenhausener Birkenpark entführte. Für die Hoiß-Elf lief es zunächst schlecht, der TSV führte zur Pause mit 2:0. Dann schlug aber Wirschings Stunde.

„Meine beiden Treffer waren eigentlich ziemlich ähnlich. Mein Bruder Flo hat zwei Mal eine Ecke von links punktgenau auf mich gebracht. Ich konnte dann aus fünf, sechs Metern einmal mit dem Kopf und einmal mit links die Tore machen“, berichtet der Innenverteidiger. „Keine Ahnung, ob es sich schon bis Baar-Ebenhausen rumgesprochen hat, dass ich nicht gerade der torgefährlichste Spieler bin. In beiden Situationen war ich jedenfalls komplett ungestört. Da treffe dann sogar ich.“

Damit aber noch nicht genug: Tobias Poppe brachte schließlich einen Eckball von rechts nach innen und Wirsching war wieder da: Sein Kopfball aus sieben Metern flog in Richtung Tor, Dominik Rist hielt den Fuß hin und die Partie war gedreht. Wirsching lacht und sagt: „Ich glaube ja, dass der Kopfball auch so reingegangen wäre. Aber sicher ist sicher.“ Durch den 3:2-Erfolg hat der STS weiterhin eine sehr ordentliche Ausgangslage im Aufstiegsrennen der A-Klasse 4. Derzeit sind die Schwarz-Gelben Dritter, auf Platz eins fehlen nur drei Zähler. Diese Lücke könnte man schon in zwei Wochen schließen, denn dann kommt es zum Duell mit dem Tabellenführer Türk SV Pfaffenhofen. Dann wird Wirsching wieder gefordert sein – sowohl defensiv als auch offensiv.


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